1903
55 Jahre nach der Vereinsgründung wurde das erste Kernstück der vereinseigenen Platzanlage, bestehend aus vier Flurstücken von 8800 qm an der Bökelstraße erworben, zwei Jahre später erfolgte mit dem  Zukauf von zwei weiteren angrenzenden Flurstücken die erste Erweiterung auf insgesamt 12600 qm.

Nach dem Bau von einem Geräte- und Umkleideraum wurde 1906 die vereinseigene Platzanlage mit der Ausrichtung eines Gauturnfestes am 5. August feierlich eröffnet. Von dieser Eröffungsfeier existiert eine gezeichnete Postkarte.

Auch in den Folgejahren wurde die Platzanlage in mehreren Bauabschnitten ständig erweitert bzw. umgestaltet.

Platzeinweihung 1906

1929

Mit Spendengeldern konnte  ein weiteres Grundstück auf der Nordseite erworben werden, das Areal, auf dem sich später das vereinseigene Schwimmbad befindet.

Auch die Errichtung der gewaltigen Einfassungsmauer des gesamten Grundstücks an der Bökelstraße und der Bau einer Laufbahn wurden durch Spendengelder und Umlagen der Vereinsmitglieder finanziert.

Platzanlage ca. 1935

In der Aufbruchstimmung nach dem 2. Weltkrieg wurden zahlreiche Bauvorhaben geplant und verwirklicht. Der Wunsch nach dem Bau einer vereinseigenen Turnhalle und eines neuen Vereinsheims kam immer wieder auf, diese „Traumobjekte“ mussten aber genauso häufig wieder aufgegeben werden.

1958
Zum 110 jährigen Bestehen – erhielt das Schwimmbecken eine Wasseraufbereitungsanlage, die in einem eigens zu diesem Zweck gebauten Pumpenhaus untergebracht wurde. In den Jahren davor wurde das Wasser des Schwimmbeckens zwei bis drei Mal im Jahr vollständig ausgetauscht, immer dann, wenn das Wassers völlig undurchsichtig wurde und seine Farbe in Richtung „dunkelgrün“ tendierte.
Zudem erhielt die Anlage ein umlaufendes Fußbecken.

1958 Zuschauer bei einem Schwimmwettkampf in unserem Schwimmbecken. Am rechten Rand ist der 3m Sprungturm zu erkennen.

1970
ergab sich für den Verein die Gelegenheit, die Platzanlage durch Zukauf eines Grundstückes auf der Scharnhorststraße sinnvoll zu erweitern. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde der Kauf und die Finanzierung durch eine Umlage von DM 50.- pro Mitglied beschlossen.

Die Platzanlage musste wegen aufgelaufener erheblicher Mängel in fast allen Bereichen umfassend saniert werden. Durch die hinzugekommenen Grundstücke ergab sich nun die Möglichkeit einer grundlegenden Neugestaltung.

1972
wurde mit der Umgestaltung begonnen und im Folgejahr zum 125jährigen Bestehen konnte die neue Platzanlage eingeweiht werden. Auf dem neu erworbenen Grundstück wurden zwei Hartplätze angelegt, die Laufbahn und der Innenraum wurden saniert und die Kugelstoß- und Weitsprunganlagen wurden verlegt, ebenso die Gedenkstätte. Die Finanzierung erfolgte durch große Unterstützung von Stadt, Land NRW und Landessportbund. Ohne die eifrige und aufopferungsvolle Eigenleistung der Vereinsmitglieder hätte auch dieses Bauvorhaben nicht realisiert werden können.

Luftaufnahme der Platzanlage nach der Grundsanierung 1972

1977-78

Das vereinseigene Schwimmbecken wird vollständig umgebaut. Das Beckenprofil wird verändert, das umlaufende Fußbecken verschwindet. Es entstehen neue Eingangsduschen an den Stirnseiten, das Becken wird mit Folie ausgekleidet und zur Beruhigung der Wasseroberfläche wird eine Überlaufrinne installiert. Die Wasseraufbereitungsanlage wird modernisiert. Am 24. Juni zum 130-jährigen Bestehen des TV 1848 wird das neue Schwimmbecken für die Mitglieder freigegeben.

Das vereinseigene Schwimmbecken
nach der Renovierung 1977 – 78

1983 – 85

Die Mitglieder fassen den Beschluss für einen Neubau des Vereinsgebäudes. Viele Jahrzehnte hat das alte Gebäude mit seiner Wohnung für den Platzwart, den Umkleiden für Damen und Herren und nicht zuletzt mit dem „Rähmchen“ vor dem Kiosk, wo sich bei jedem Wetter in einem kleinen Vorbau der „harte Kern“ der Mitglieder traf, nicht nur das Bild der Platzanlage, sondern auch das Vereinsleben geprägt. Die Finanzierung des 1 Million D-Mark teuren Bauprojektes erfolgte mit Zuschüssen von Stadt und Land, mit Spenden und einer Kreditaufnahme sowie durch zwei Umlagen der Mitglieder in den Jahren 1983 und 1984.

Das alte Vereinsgebäude kurz vor dem Abriss

Der Bagger leistet ganze Arbeit

1985

Fertigstellung des neuen Vereinsgebäudes mit seiner markanten Dachform.

An seiner Einweihung nehmen zahlreiche Ehrengäste teil, unter ihnen Dr. Willi Weyer als Präsident des Deutschen Sportbundes.
1987 wurden im Keller des Gebäudes noch zwei Kegelbahnen gebaut.

Skizze des Vereinsgebäudes mit seiner charakteristischen Architektur

1996 – 97

Feuer im Vereinsheim. Durch ein Feuer in der Gaststätte am 28.12.1996 werden große Teile des Vereinsheims schwer beschädigt, der Gastraum selbst wird fast vollständig zerstört.

Der Verein entscheidet sich gegen eine Sanierung der alten Bausubstanz. Es wird ein vollständig neues Clubheim geplant, moderner, größer, funktionaler.

Der alte Gastraum wird zur Gymnastikhalle umgebaut und die beiden Gebäudeteile durch einen neuen, mittigen Baukörper miteinander verbunden. Das Vereinsheim erhält für den Gastraum einen weiteren Zugang von der Scharnhorststraße. Neben dem Gastraum entsteht ein neuer Jugendraum und im Keller ein neuer Fitnessraum.

1998

Am 6. Februar 1998 ist das Richtfest für das neue Vereinsheim. Seine Fertigstellung bis zum 150-jährigen Bestehen des Vereins im Juni gelingt leider nicht.

Richtfest am 6.Februar 1998

Der alte Gastraum wurde fast vollständig durch den Brand zerstört.

Der Innenraum nach dem Brand

Wurde zur 150-Jahr-Feier leider nicht fertig!

2008

Der Innenraum der Platzanlage wird grundlegend neugestaltet. Auf der einen Hälfte des Feldes zur Bökelstraße hin wird auf einer Fläche von 40 x 30 m mit einer 40 cm tiefen Sandschicht ein Beachvolleyballfeld angelegt. Hier können neben Beach-Volleyball auch Beach-Handball und Beach-Fußball gespielt werden.

Die neue Attraktion auf der Platzanlage:
Das Beachvolleyballfeld